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Wirtschaftspolitik

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Schweizerischer Gewerbeverband sgv
Union suisse des arts et métiers usam
Unione svizzera delle arti e mestieri usam

Wirtschaftspolitik

Die Jahre 2020 bis 2022 waren stark von der Pandemie geprägt. Entsprechend richtete der sgv seine wirtschaftspolitischen Aktivitäten darauf. Das Ziel war, eine Balance der Anliegen der Gesellschaft, Wirtschaft und Gesundheitspolitik zu finden und den Bundesrat vom alleinigen Fokus auf die Epidemie abzubringen. Da die bundesrätlichen Massnahmen stark interventionistisch waren und die Wirtschaftsfreiheit erheblich einschränkten, bis sie ausschalteten, setzte der sgv auch auf Abfederungsmassnahmen.

Das Resultat: Die Massnahmen gegen die Pandemie sind in der Schweiz viel weniger intrusiv und damit gĂĽnstiger ausgefallen als anderswo. Mit der im Gesetz aufgenommenen Logik des gezielten Schutzes konnte der sgv Lockdowns erheblich verkĂĽrzen. Der stetige Druck des Verbands und seine Allianzbildungen wurde schliesslich so stark, dass der Bundesrat im Februar 2022 einen Freedom Day ausrufen musste. Die allermeisten Massnahmen wurden aufgehoben.


60% der Schweizer Importe und 40% der Exporte werden von KMU getätigt. KMU sind die wachstumsstärksten Unternehmen in der Schweiz.


Zur Abfederung der Massnahmen setzte der sgv auf die Liquiditätssicherung der Unternehmen und auf die Flexibilisierung der Kurzarbeitsentschädigung und weiter auch auf Direkthilfen an betroffene Unternehmen etwa über die Erwerbsersatzordnung und mit den Härtefallhilfen. Tiefe Arbeitslosigkeit und einen vergleichsweisen tieferen Verlust an Wertschöpfung geben dem sgv Recht.

Die Erwartung an die totalen volkswirtschaftlichen Kosten der Pandemie bezifferten 100 bis 150 Milliarden Franken. Am Schluss verzerrte sie um die 80 Milliarden Franken an Wert. Dass ihre ökonomischen Kosten tiefer ausgefallen sind, hat viel mit den Bemühungen des sgv zu tun, das Gesundheitspolitisch, Soziale und Wirtschaftliche auszubalancieren.

«Der Freihandel bleibt gerade wegen den internationalen Krisen essenziell für die Schweiz.»

Aber auch abseits der Pandemie setzte der sgv seine wirtschaftspolitischen Ziele durch. Sei dies der Abbau der Industriezölle (Kosteneinsparung: 700 Millionen Franken), die Motion Français zur Wiederherstellung der Einzelfallgerechtigkeit im Kartellverfahren (Kosteneinsparung: 500 Millionen) oder der weitere Ausbau von Freihandelsverträgen. Die Anliegen des sgv werden umgesetzt. Selbst in der vertrackten EU-Frage machte der sgv dem Bundesrat Vorschläge, wie die Verhandlungen weiter gehen könnten. Die Exekutive setzt diese teilweise um.

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